Sensorische Ingetrationstherapie

Sie sehen - Sie hören - Sie fühlen - Sie riechen und schmecken

Auch wenn Sie nicht auf Ihre Hände sehen, wissen Sie, wo diese sich befinden. Sie schließen Ihre Augen und können dennoch oben und unten unterscheiden. Ihr Magen schmerzt, doch ohne einen Blick auf ihn werfen zu können, wissen Sie, dass etwas nicht stimmt.

Die menschliche Wahrnehmung gehört zum Alltag. So sehr, dass wir sie in jedem Augenblick nutzen, ohne  an sie zu denken. Dabei ist Wahr-Nehmen ein sehr komplizierter Vorgang:

Die Wirklichkeit ist nämlich für unsere Augen unsichtbar. Unsere Ohren hören nicht bekannte Geräusche oder Sprache, sondern registrieren Schalldruck. Der Tastsinn kann keine Gegenstände erkennen; er registriert lediglich Berührungsreize. Riechen und Schmecken sind Kulturleistungen, die erst auf Grundlage erlernter Vorstellungen ihren vollen Sinn entfalten. Unser Körper ist empfindlich für seine Lage im Schwerkraftfeld, misst Beschleunigungen und weiß viel über die Stellung seiner Glieder oder den Zustand der Organe. All dieses Spüren und Wissen hat für sich jedoch keine Bedeutung. Erst in unserem Gehirn entsteht ein Bild, das die Informationen der Sinne zusammenführt.

Wir lernen, Gegenstände und Geräusche miteinander zu verbinden:

ein Auto, das hupt; ein Mund, der spricht. Auch Bilder, Geruch und Geschmack vereint das Gehirn zu einer gemeinsamen Empfindung. Wir erahnen die Gaumenfreuden eines Festessens, sobald wir es nur sehen oder riechen. Dass Stein hart ist oder ein Hamsterfell flauschig, lernen wir als Kinder. Je mehr wir über die Welt erfahren, desto intensiver werden die Sinne miteinander verwoben. Ohne diese Integration wäre die Welt für uns eine andere. Geist und Körper integrieren die Reize aus der Umwelt und passen sich an. Wir lernen auf allen Ebenen.

Jean Ayres hat mit dem Konzept der Sensorischen Integration früh auf die große Bedeutung der Sinnesentwicklung hingewiesen. Die ersten Lebensjahre sind entscheidend, um all diese Fähigkeiten  auszubilden.

Funktionieren Sinnesorgane nur eingeschränkt, verändert dies unser Verhalten.

Wer nichts hört, zieht sich aus Gruppen zurück. Spüren wir keinen Schmerz, verletzen wir uns häufiger, da der Körper uns nicht warnt. Genauso leiden wir darunter, wenn wir Informationen nicht zusammenführen können.  Um Diktate richtig zu schreiben, müssen wir Sprache nicht nur hören und verstehen, sondern auch als Schrift in Bildern sehen. Daher ist es wichtig, die kindliche Wahrnehmung frühzeitig zu fördern - und Störungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Der SI (Sensorische Integration)- Therapeut hat ein umfangreiches Wissen darüber und kann Verhalten dahingehend deuten und erkennen, wo Störungen oder wenig entwickelte Funktionen liegen. Dabei geht er über gesunde Sinneskanäle und nutzt diese, um die Mängel zu kompensieren, bzw. die Schwachstellen weiter zu fördern und aufzubauen.

In Würzburg: 

Grombühlstraße 29
97080 Würzburg/Grombühl 
Tel.: 09 31/32 99 599

In Höchberg:

Alte Steige 2
97204 Höchberg 
Tel.:  09 31 / 26 07 99 29 
Mobil.:  0152 / 285 67 429

E-Mail:

info(at)ergopraxis-schmidt.de
 

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