Neurotraining nach Verena Schweizer

Neurotraining nach Verena Schweizer Anwendung bei neurologischen und auch psychiatrischen Patienten, Aphasien, neuropsychologischen Defiziten und kognitiven Störungen. Ziel des Neurotrainings ist es, eine Wiederherstellung gestörter Hirnfunktionen zu erreichen, d.h. den Patienten in die Lage zu versetzen, möglichst viele seiner früheren Aktivitäten wieder ausführen zu können. Es geht um die Verbesserung des Hirnleistungsniveaus. Neben den einzelnen Hirnfunktionen werden beim Training auch Lern- und Problemlösungsstrategien berücksichtigt. Da es bei der Ausführung vieler Tätigkeiten auf die Abfolge und Koordination einzelner (Hand-) Bewegungen ankommt, zielt das Training auch auf eine Verbesserung der motorischen Fertigkeiten. Um eine optimale soziale Reintegration des Patienten zu erreichen, werden beim Training auch Verhalten und Krankheitsverarbeitung thematisiert. Dem Patienten bietet das Neurotraining eine Gelegenheit, in geschützter Umgebung und unter therapeutischer Führung neue Erfahrungen zu machen. Um dem verunsicherten Patienten neues Selbstvertrauen zu geben, liegt der Schwerpunkt des Neurotrainings zunächst darin, Funktionsbereiche, welche vergleichsweise gut erhalten sind, hervor zu heben und zu stärken. Der nächste Schritt ist dann das gezielte Eingehen auf die gestörten Funktionen. Im Verlauf des Trainings lernt der Patient, wie mit seinen Schwierigkeiten umzugehen ist und wie diese sich eingrenzen und /oder kompensieren lassen. Indem der Patient praktisch erfährt, welche Hirnleistungen intakt sind und wo seine Schwierigkeiten liegen, gelangt er zu einer besseren Selbsteinschätzung und Selbstakzeptanz, was sich positiv auf die weitere psychosoziale und berufliche Eingliederung des Patienten auswirkt. Durch die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Therapieinhalt kann beim Patienten ein Interesse für neue Gebiete geweckt werden. Er wird angeregt, beispielsweise über ein bestimmtes Thema ein Buch zu lesen, Bilder genau zu betrachten, eine Fernsehsendung anzuschauen oder sich vermehrt seiner Umgebung zuzuwenden. Dies ist von besonderer Bedeutung, da oft frühere Hobbys durch die Behinderung nicht mehr gepflegt werden können. Durch das Interesse am Inhalt erhöht sich auch die Lernbereitschaft und die Motivation. Der Patient soll ja wieder „lernen zu lernen“ und die für ihn nun geeignete Lernstrategie herausfinden und im Alltag anwenden.Lernen bedeutet in diesem Fall die Verknüpfung und Anpassung alter Erfahrungen an neue Situationen. Das Neurotraining fördert

  •  gut erhaltene Funktionen
  •  Aufbau der gestörten Leistungen
  •  Ermittlung von Lösungsstrategien
  •  die kognitive Flexibilität
  •  neuropsychologische Fähigkeiten
  •  Vermittlung von Erfolgserlebnissen
  •  Vermeiden vor Frustration
  •  Übertragen des Gelernten in andere Situationen

In Würzburg: 

Grombühlstraße 29
97080 Würzburg/Grombühl 
Tel.: 09 31/32 99 599

In Höchberg:

Alte Steige 2
97204 Höchberg 
Tel.:  09 31 / 26 07 99 29 
Mobil.:  0152 / 285 67 429

E-Mail:

info(at)ergopraxis-schmidt.de
 

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